Der Kulturminister Gróf Klebelsberg Kunó startete 1926 seine Schulbauaktion. Die Pläne für die Volksschule in Deszk wurden 1928 fertiggestellt, und das Gebäude mit acht Klassenzimmern wurde im damals modernen Stil von Károly Kós im székely-magyarischen Stil bis zum 10. September 1930 erbaut. Der imposante Flur im Erdgeschoss wird von fünf großen halbrunden Fenstern beleuchtet, während das Obergeschoss durch eine Reihe von Zwillingsfenstern mit rohen Ziegelreihen getrennt ist. Die Hauptfassade ist mit grün gestrichenen Taubenschlägen, Seitendächern und Balken verziert. Die Eingänge werden durch kleine Dachkonstruktionen hervorgehoben.
Eine wichtige Rolle beim Bau der Schule spielte der Pfarrer Gyula Jakabb, dessen Bruder Staatssekretär für Finanzen war. Das Gebäude sollte ursprünglich in Nagykőrös errichtet werden, aber dank der Unterstützung des hohen Beamten erhielt Deszk die Schule. Der Bau schuf enorme Möglichkeiten für die Einrichtung einer achtklassigen Schule, die Einführung neuer Fächer und die Ausarbeitung eines Lehrplans, der dem Lehrplan der Volksschule entsprach. In der alten Schule wird auch heute noch unterrichtet, heute beherbergt das Gebäude die Unterstufe.
1998 schenkte unsere transsilvanische Partnergemeinde Oroszhegy dem Dorf ein wunderschönes Székelytor, das bis heute neben dem Eingang der Schule ein Schmuckstück unseres Ortes ist.
Der Innenbereich der alten Schule wurde mehrfach umgebaut, wobei neue Sanitäranlagen, ein Turnraum und neue Flurböden anstelle der Marmormosaikfliesen entstanden.
Das in den 1970er Jahren erbaute Toilettengebäude im Hof wurde von der Gemeinde zu einem Arbeitsraum umgebaut, wobei das ursprüngliche baufällige Gebäude komplett renoviert und erweitert wurde – und auch optisch an das Hauptgebäude angepasst wurde. Im Rahmen einer energetischen Sanierung im Jahr 2015 erhielt die Schule Fenster und Türen aus Holz, die dem Original entsprechen, aber modern sind und eine hervorragende Wärmedämmung bieten. Seit ihrer Übergabe im Jahr 1930 wurde die gesamte Fassade des Gebäudes dank einer Ausschreibung im Jahr 2019 zum ersten Mal renoviert. Die reich verzierte Fassade mit Ziegeloberflächen und geschnitzten Holzelementen erhielt trotz der modernen Außenisolierung ihr ursprüngliches Aussehen zurück. Außerdem konnten die Beleuchtung modernisiert und die Gasheizung renoviert werden.













